Hund zum Katzen verjagen?

Rubrik: Hausmittel

Ein natürliche Feind einer jeder Katze ist wohl der Hund. Nicht umsonst heißt es so gerne, wenn sich zwei überhaupt nicht mögen, ja verfeindet sind, die sind wie Hund und Katz. Was liegt daher näher, sich einen Hund anzuschaffen, um das lästige Problem mit fremden Katzen auf dem eigenen Grundstück oder auf dem Auto Herr zu werden?
Gegen den Einsatz eines Hundes zur Katzenabwehr spricht so einiges:

Ein Hund ist ein Hund

Nachbarskatze mochte leider unseren Jeep

Hund zum Katze vertreiben? Klappt nicht immer.

Und damit ein Individuum, ein Lebewesen, dem man nicht gerecht wird, wenn man es nur deswegen anschafft, damit es eine ganz bestimmte Aufgabe übernimmt. Was anderes ist natürlich, wenn man jetzt Schäfer ist und Schafe hüten möchte. Aber sich einen Hund anzuschaffen, nur um Katzen fernzuhalten, ist dem Vierbeiner gegenüber ziemlich ungerecht. Schließlich möchte ein Hund zum Rudel gehören und nicht nur Tag und Nacht im Garten oder im Carport sitzen und die Nachbarskatzen erschrecken.

Nicht jeder Hund eignet sich

Nicht nur von Rasse zu Rasse unterscheidet sich die Eignung eines Hundes als Katzenverjager. Sondern auch von Hund zu Hund. Es gibt Hunde, die interessieren sich für Katzen überhaupt nicht und andere Hunde, die dermaßen auf 180 geraten, dass sie bei der Katzenjagd mehr kaputt machen bzw. zerstören, als es die einzelne Katze jeh geschafft hätte. Kleines Beispiel: Die Katze sitzt auf dem Autodach, der Hund möchte da nun unbedingt auch hin. Auch der Hund hat Pfoten mit Krallen und wenn er nun begeistert am Auto hoch und runter springt, um zur Katze zu gelangen, werden diese Pfoten und diese Krallen sich auch im Lack verewigen.

Für den Hund kann es gegen die Katze gefährlich werden

Selbst ein großer Hund hat gegen die Krallen einer Katze wenig Chancen. Erwischt die Katze den Hund mit ihren Krallen an Schnauze oder an den Augen, spätestens dann hat der Hund den kürzeren gezogen. Und wenn es ganz dumm läuft für den armen Kerl, wird ein Besuch beim Tierarzt fällig.

Ein Hund ist immer mehr als ein Katzenjäger

Selbst wenn der Hund sich als Katzenverjäger gut eignet, er braucht Zuwendung, Pflege, Futter und den einen oder anderen Besuch beim Tierarzt. Selbst wenn er nicht von der Katze erwischt wird, einige Impfungen müssen schon sein. Das kostet auch einiges an Geld.

Der Ruf des Hundes

Ist der Hund als Katzenverjäger bestens geeignet und kommt seiner Aufgabe mit Hingabe nach ohne viel zu zerstören oder zu beschädigen, dann steht spätestens aber sein guter Ruf auf dem Spiel. Und wenn der Hund dann seinen Ruf in der Nachbarschaft weg hat und als scharf gilt, spätestens dann wird das Verhältnis zu den Nachbarn getrübt sein. Wenn der Hund dann tatsächlich auch noch eine Katze in flagranti erwischt hat und womöglich verletzt oder gar getötet, spätestens dann steht richtig Ärger im Haus.

Unser Hund ist kein Katzenjäger

Wir haben übrigens im Haus einen Hund von der Rasse Labrador. Labrador Retriever gelten ja sehr friedliche Tiere. Labrador Retriever gehören zu den Apportierhunden und wurden/werden zum Zurückholen der Beute eingesetzt, nicht zum erjagen von Kaninchen und co. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Labrador, der mit Katzen gar nicht kann und diese mit Hingabe jagt. Auch unser Hund reagiert auf Katzen. Aber nur nach Lust und Laune. Hat er es bequem, dann darf die fremde Katze sogar quer durchs Wohnzimmer marschieren, da hebt unser Vierbeiner nicht einmal groß den Kopf. Hat er gerade Lust, dann rennt er auch mal quer über das Grundstück, womit das Ziel erreicht wäre, Katze ist meist weg. Respekt haben die Katzen aber nicht wirklich vor ihm.

Warum man definitiv bei einem Katzenproblem keinen Hund anschaffen sollte

Die Frage ist ja oben schon beantwortet. Aber vor allem einen neuen Hund, einen Welpen, sollte man nicht mit dieser Erwartung anschaffen, dass dann das Katzenproblem erledigt ist. Denn was macht man denn dann mit dem Hund, wenn er als Katzenjäger nicht taugt? Umtauschen?? Das wohl wirklich nicht. Man sollte immer, wenn man sich einen Welpen ins Haus holt, sich vorab überlegen, was mach ich mit dem Fellbündel, wenn es ausgewachsen ist und nicht meinen Erwartungen entspricht. Wenn man dann zu dem Entschluss kommt, dass man dann so enttäuscht wäre, das man mit dem Hund nichts mehr anfangen möchte, sollte man die Welpen-Anschaffung tunlichst unterlassen. Das gilt nicht nur, wenn man sich einen Hund zum Joggen gekauft hat und ein Sofakissen oder einen in der Bewegung eingeschränkten Hund erwischt hat, sondern eben auch, wenn man den Hund zum Katzen verjagen wollte. Wenn man sich aber überlegt, dass man eh schon immer einen Hund wollte und es sowieso schon 100 Gründe dafür gibt, dann spricht nichts dagegen, wenn der 101. Grund die Hoffnung ist, dass Katzen der Nachbarschaft dann etwas mehr Abstand vom eigenen Grundstück halten. Die Idee den Hund katzenscharf zu machen, sollte aber nicht dazu gehören. Denn man sollte sich im Klaren sein: Wird der Hund auf Katzen scharf gemacht, gibt es Ärger. Ist der Hund von Natur aus zu sehr an Katzen interessiert, drohen Verletzungen auf beiden Seiten und damit wieder Ärger.

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Ich mag Katzen. Aber nicht immer und überall. In unserem Garten, auf den Autos oder gar auf den Terrassenmöbeln haben Katzen nichts verloren.
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